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By Klaus Laubenthal

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Glück auf, Glück ab. Krimi

Band 1 der Rainer Esch-ReiheDer Fahrsteiger Klaus Westhoff wird tot aufgefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Doch warum? Die Schwesterdes Toten, Stefanie Westhoff, will es wissen und suchtgemeinsam mit ihren Freunden Rainer Esch und Cengiz Kayanach Gründen. Dabei stoßen sie auf die dubiose Investment-firma _Take off_, deren Betreiber es nicht nur auf dasmühsam Ersparte der Bergleute abgesehen haben.

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Nachdem Dieter eine Tat als Jugendlicher und eine andere Tat als Heranwachsender veriibt hat, hilft dieser Aspekt allerdings nur weiter, wenn im Falle der Tatbegehung in unterschiedlichen Reifestufen das Gleiche gilt wie bei der Veriibung mehrerer Taten durch einen Jugendlichen. § 32 JGG, der Vorgaben fir das Vorgehen bei der gleichzeitigen Aburteilung mehrerer in verschiedenen Alters- und Reifestufen veriibter Straftaten enthalt, setzt ebenfalls die Moglichkeit voraus, diese Sachen zu einheitlicher Verhandlung und Entscheidung zu verbinden.

12, S. 119; Ostendorf, JGG6, Grdl. z. $8 105-106 Rdn. 3. l6 Dazu Diemer/Schoreit/Sonnen,JGG4,$ 105 Rdn. 9. " Vgl. die detaillierte Zusamrnenstellung bei Schaffstein/Beulke, ~u~endstrafrecht'~, S. 74, unter Bezugnahme auf die sog. Marburger Richtlinien; femer Laubenthal/Baier,Jugendstrafrecht, S. 43 f. auch zu neueren Bemiihungen um Prkisierung der Reifekriterien. l8 BGH, NStZ 2001, S. 102. Aspekte des 5 105 Abs. 1 Nr. 1 JGG 27 Jugendverfehlung nach 9 105 Abs. 1 Nr. 2 JGG Keine jugendspezifischenziige des Betrugs der Gesamtwiirdigung seiner Personlichkeit kann er daher nicht einem Jugendlichen gleichgestellt werden.

1 Nr. 1 JGG), oder wenn es sich nach der Art, den Umstanden oder den Beweggriinden der Tat um eine Jugendverfehlung handelt (8 105 Abs. 1 Nr. 2 JGG). als geboten bewertet. Die Heranziehung der in 8 105 Abs. 1 JGG genannten Kriterien widerspreche dem Gleichheitsgebot (Art. 3 Abs. 1 GG) und dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20, 28 Abs. 1 S. I0 Dagegen spricht allerdings, dass es Rechtsprechung und Lehre sehr wohl gelungen ist, die Tatbestandsmerkmale zu prazisieren. Zudem darf der Rechtsanwender sich nicht in einer derartigen Weise uber den erklarten Willen des Gesetzgebers hinwegsetzen.

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