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By Asta Scheib

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Glück auf, Glück ab. Krimi

Band 1 der Rainer Esch-ReiheDer Fahrsteiger Klaus Westhoff wird tot aufgefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Doch warum? Die Schwesterdes Toten, Stefanie Westhoff, will es wissen und suchtgemeinsam mit ihren Freunden Rainer Esch und Cengiz Kayanach Gründen. Dabei stoßen sie auf die dubiose Investment-firma _Take off_, deren Betreiber es nicht nur auf dasmühsam Ersparte der Bergleute abgesehen haben.

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Wie immer am Samstag kaufte Michael Krug die Wochenendausgaben einiger Tageszeitungen. Jedes Mal stand er am Kiosk wie ein Hungriger, der alles in sich hineinstopft, obwohl er weiß, dass ihm davon schlecht wird. Zeitungen regten Krug auf. Er tat manchmal sogar vor sich selber so, als sei er einverstanden und zugehörig. Als habe er mitgewirkt an allem, was passierte. Er achtete darauf, niemals resigniert auszusehen. Auch wenn er Gewalt sah, Willkür der Mächtigen, dann suchte er unter allen Umständen den Eindruck zu vermeiden, als sei er ohne Einfluss.

Das Toben, Fordern und Türeknallen Dandas, mit dem Birke jetzt alleine war, das fehlte Krug manchmal. Mauritz, mit seinen achtzehn Jahren elf Monate jünger als Danda, war gefügiger. Scheinbar. Seine Vergeltung lag in der Verweigerung. Durch Zufall hatte Krug erfahren, dass sein Sohn in der Schule lediglich Verwandtenbesuche abstattete. Dass seine Versetzung gefährdet war. Als er Mauritz zur Rede stellte, zuckte der nur mit den Schultern. Was für eine Zukunftsperspektive er denn habe, wollte Krug von seinem Sohn wissen.

Mein Gott, da sitzt der ein halbes Jahr und schreibt und kriegt dann siebentausend. Tausend im Monat brutto. Dem ist nicht zu helfen. Dafür würde er, Bertrams, die Kamera nicht in die Hand nehmen. Da hatte er andere Tarife. Ein Thema durchfotografiert für den Playboy, andere Magazine zogen nach, die Tageszeitungen sowieso, vielleicht sogar noch Foto-Annuells und Ausstellungen – mit den Pfunden wuchern, aus einer Arbeit zigfach Honorar rausschinden – nur so lief es. Man musste bloß die Nerven behalten.

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