Download Die Schlachtschiffe der K. u. K. Marine by Erwin F. Sieche PDF

By Erwin F. Sieche

Show description

Read or Download Die Schlachtschiffe der K. u. K. Marine PDF

Best german_1 books

Glück auf, Glück ab. Krimi

Band 1 der Rainer Esch-ReiheDer Fahrsteiger Klaus Westhoff wird tot aufgefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Doch warum? Die Schwesterdes Toten, Stefanie Westhoff, will es wissen und suchtgemeinsam mit ihren Freunden Rainer Esch und Cengiz Kayanach Gründen. Dabei stoßen sie auf die dubiose Investment-firma _Take off_, deren Betreiber es nicht nur auf dasmühsam Ersparte der Bergleute abgesehen haben.

Extra info for Die Schlachtschiffe der K. u. K. Marine

Sample text

Indem die Indianer der Native American Church den Genuss des Peyote zu einem Sakrament machten, taten sie etwas, das zugleich psychologisch wohlbegründet und historisch gerechtfertigt ist. In den ersten Jahrhunderten des Christentums wurden viele heidnische Riten und Feste sozusagen getauft und den Zwecken der Kirche dienstbar gemacht. Diese Lustbarkeiten waren nicht besonders erbaulich, aber sie stillten einen bestimmten seelischen Hunger, und statt sie zu unterdrücken, waren die frühen Missionare verständig genug, sie als das zu nehmen, was sie waren: ein für die Seele wohltuender Ausdruck fundamentaler Triebe, und sie in die neue Religion zu integrieren.

Wie viele Philosophen, wie viele Theologen, wie viele berufsmäßige Erzieher haben den Wissensdrang besessen, diese Tür in der Mauer zu öffnen? Die Antwort, was diese praktischen Belange angeht, lautet: kein einziger. In einer Welt, in der Erziehung und Unterricht vorwiegend durch Sprache erfolgen, finden es hochgebildete Menschen fast ganz unmöglich, irgend etwas anderem als Worten und Begriffen ernste Aufmerksamkeit zu widmen. Es ist stets Geld vorhanden, es werden stets Doktorarbeiten vergeben, um der wissenschaftlichen Dummheit freien Lauf zu lassen und das zu erforschen, was für Gelehrte das allerwichtigste Problem ist: Wer beeinflusste wen in der Weise, dass er irgendetwas zu irgendeinem Zeitpunkt gesagt hat?

Trotz seiner Verachtung für naturalistische Kunst erkannte der alte Visionär etwas Gutes, wenn er es zu Gesicht bekam – natürlich nur, wenn es nicht von Rubens war. « – »Ich habe die Absicht gehabt, zu zeichnen«, war Constables charakteristische Antwort. Beide hatten recht. Es war Zeichnen, genaues und wahrheitsgetreues Zeichnen, und zugleich war es Inspiration – eine Inspiration, die von mindestens ebenso hohem Rang war wie die Blakes. Die Föhren auf Hampstead Heath waren tatsächlich als identisch mit dem Dharma-Leib gesehen worden.

Download PDF sample

Rated 4.51 of 5 – based on 33 votes