Download Am Kreuzweg (Shadowrun 36) by Stephen Kenson PDF

By Stephen Kenson

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Glück auf, Glück ab. Krimi

Band 1 der Rainer Esch-ReiheDer Fahrsteiger Klaus Westhoff wird tot aufgefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Doch warum? Die Schwesterdes Toten, Stefanie Westhoff, will es wissen und suchtgemeinsam mit ihren Freunden Rainer Esch und Cengiz Kayanach Gründen. Dabei stoßen sie auf die dubiose Investment-firma _Take off_, deren Betreiber es nicht nur auf dasmühsam Ersparte der Bergleute abgesehen haben.

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Das war eine weitere Veränderung, mit der ich nie gerechnet hätte: die Cyberware. Als ich noch jung war und am Anfang meiner Laufbahn als Shadowrunner stand, hätte ich mir niemals in einer Million Jahren etwas in meinen Körper implantieren lassen. Straßensamurai und andere Muskeln verließen sich auf die Kraft, die ihnen die Cyberware gab. Sie machte einen stärker, schneller und zäher, aber sie machte einen auch weniger menschlich. Einige der Straßensamurai, die ich gekannt hatte, waren mehr Maschine als Mensch.

Die Tatsache, daß sie sich überhaupt damit einverstanden erklärte, verriet mir zwei Dinge: Erstens, sie sagte höchstwahrscheinlich die Wahrheit, und zweitens, sie mußte ziemlich in der Klemme stecken, um einer für sie derart gefährlichen Forderung nachzugeben. Trouble lehnte sich zurück und lächelte. « Mein verächtliches Schnauben entlockte ihr ein perlendes Lachen, als wir in die Nacht fuhren. Der Unterschlupf von Assets, Incorporated, war nicht das Taj Mahal. Er war nicht einmal so nett wie meine Wohnung (die auf jeden Fall eine neue Tür brauchen würde, sollte ich dorthin zurückkehren), aber die kleine Dreizimmerwohnung in einem ruhigen, abgelegenen Stadtteil war immer noch netter als alle Wohnungen, in denen ich vor meinem Engagement bei Assets gewohnt hatte, und größer als die meisten davon zusammen.

Ja? « Darauf hatte Jane keine Antwort. Einen Augenblick herrschte Schweigen. »Es tut mir leid, Jane. Ich scheine heute wirklich ein Talent dafür zu haben, das Falsche zu sagen. Du kanntest Dunkelzahn, ich nicht…« »Ist schon okay«, sagte sie leise. »Manchmal kommt es mir so vor, als sei er schon vor einer Ewigkeit gestorben. « »Hör mal, sag Ryan, daß ich eine Auszeit nehme. « »Ich weiß nicht. Ein paar Wochen, einen Monat, vielleicht länger. « Ein weiterer langer Augenblick des Schweigens. »In Ordnung«, sagte Jane schließlich.

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