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By Nikolai Gogol

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Glück auf, Glück ab. Krimi

Band 1 der Rainer Esch-ReiheDer Fahrsteiger Klaus Westhoff wird tot aufgefunden. Selbstmord, sagt die Polizei. Doch warum? Die Schwesterdes Toten, Stefanie Westhoff, will es wissen und suchtgemeinsam mit ihren Freunden Rainer Esch und Cengiz Kayanach Gründen. Dabei stoßen sie auf die dubiose Investment-firma _Take off_, deren Betreiber es nicht nur auf dasmühsam Ersparte der Bergleute abgesehen haben.

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Pfui Teufel! Dich hat’s ja ganz schön gepackt. “ „Nein, das ist nicht meine Art, ich halte mein Wort; für das, was ich einmal getan habe, werde ich immer gerade­stehen. Aber dieser Alte, der Tscherewik, hat anscheinend nicht für einen Pfennig Gewissen: Erst sagt er ja, dann wieder nein … Na, was soll ich ihn groß beschuldigen, er ist ein Klotz, weiter nichts. Hinter allem steckt diese alte Hexe, die wir Burschen heute auf der Brücke so heruntergeputzt haben! “ Erstaunt blickte Grizko ihn an.

57 Wenn er einmal etwas zum besten gab, dann hätte man am liebsten den ganzen Tag still dagesessen und immer nur zugehört. Gar nicht zu vergleichen ist er mit einem von den heutigen Possenreißern – wenn so einer anfängt, einem blauen Dunst vorzumachen, und dabei noch so tut, als hätte er drei Tage lang nichts gegessen, dann möchte man am liebsten zur Mütze greifen und zur Tür hinauslaufen. Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen: Meine Mutter – die selige Alte war damals noch am Leben – saß an einem langen Winterabend, an dem der Frost draußen klirrte und das kleine Fenster unserer Hütte mit seinen Eisblumen überzog, vor der Hechel, zupfte mit der Hand einen langen Faden, schaukelte mit dem Fuß die Wiege und sang ein Lied, das mir noch jetzt in den Ohren klingt.

Ja, Gevatter, das sollte man eigentlich nicht am Abend erzählen; ich tu das höchstens, um dir und den guten Leuten hier“ (dabei wandte er sich an die Gäste) „einen Ge­fallen zu erweisen, denn wie ich sehe, wollen sie genauso wie du diese seltsame Geschichte erfahren. Nun gut. “ unterbrach ihn Tscherewik. “ „Was weiß ich, Gevatter! Man hat ihn eben hinaus­gejagt, so wie ein Bauer den Hund aus der Hütte jagt. Vielleicht hat er in einer albernen Laune etwas Gutes tun wollen, und da hat man ihm eben die Tür gewiesen.

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